Hier können Symptome nach Wichtigkeit aufgelistet, zu unterschiedlichen Messzeitpunk-ten beschrieben und ihre Besserung bewertet werden.
Zusätzlich gibt der Therapeut in der Spalte „Information“ die Herkunftsquelle an:
A: Patientenmitteilung im Erstgespräch
B: Nachträgliche Mitteilung des Patienten
C: Symptome, die dem Therapeuten auffallen, ohne dass der Patient sie genannt hat
D: Mitteilungen aus dritter Quelle (Akte, Hausarzt, Familienangehörige etc.)
E: Neu aufgetretene Symptome (während der Therapie)
In der letzten Spalte trägt der Therapeut bei späteren Messzeitpunkten die Veränderungen gegenüber der Ausgangslage (T0) nach folgendem Schlüssel ein:
+3 wesentlich gebessert
+2 deutlich gebessert
+1 eher wenig gebessert
= unverändert gegenüber Ausgangslage
-1 geringfügig verschlechtert
-2 deutlich verschlechtert
-3 entscheidend verschlechtert
Vergleicht man die Daten von Therapiebeginn und -ende erlaubt KF 3 über die Berechnung einer symptomatischen Besserungsrate eine Einschätzung des Therapieerfolgs. Dafür werden zunächst alle Werte addiert bzw. subtrahiert (= Realwert) und dann ins Verhältnis gesetzt zur optimal möglichen Besserungsrate (= Summe aller Items, wenn jedes mit +3 bewertet worden wäre). Als Formel ausgedrückt ist die symptomatische Besserungsrate daher: Realwert x 100 /
Maximalwert
Ködops - A2

