KF B2: Konfliktbogen
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Mit dem Konfliktbogen werden die zentralen inneren Widersprüche und Konflikte des Patienten erfasst. Der Therapeut trägt zunächst spontan Gegensatzpaare ein, die später logisch strukturiert werden. Das Ausfüllen von KF B2 umfasst mehrere Stadien, daher kann KF B2 mehrfach gespeichert werden.

 

 

Zuerst werden spontane Gegensatzpaare aus allen Lebensbereichen notiert, und zwar jeweils als ein Thema mit einem Pol A und einem Pol Z. Die logische Entsprechung beider Pole ist dabei noch zweitrangig. Im zweiten Schritt fasst der Therapeut zusammengehörige Themen zusammen – erst innerhalb der Spalte A und dann innerhalb der Spalte Z. Erst im dritten Schritt werden die Konfliktthemen aus A und Z einander so zugeordnet, dass sie eine logische Entsprechung darstellen. Hat der Therapeut auf diese Weise einige Konfliktthemen in Form von Gegensatzpaaren aufgelistet, bestimmt er im vierten Schritt die Grundpolarität (1). Damit zieht er sozusagen die Summe aus den bisherigen Arbeitsschritten, denn alle Konfliktthemen werden im Sinne eines Abstraktionsvorganges zu einem zentralen Thema zusammengefasst. Lässt sich ein Thema gar nicht unter dem gewählten Oberbegriff einordnen, kann es als Grundpolarität 2 vermerkt werden.

Bevor der Therapeut im fünften Bearbeitungsschritt die Transformation der Grundpolarität 1 bestimmt, ist es hilfreich, wenn er dafür zunächst bzw. parallel das KF B3 Polaritätenquadrat bearbeitet. Hat er dort die Transformationsstufe A’ und Z’ sowie die wichtigsten Veränderungsschritte bestimmt, wie der Patient von A nach A’ und von Z zu Z’ gelangen kann, überträgt der Therapeut jetzt diese Transformation in KF B2. Er kann diese Aufhebung zusätzlich spezifizieren im Sinne von eliminare (löschen), conservare (bewahren) und elevare (auf ein höheres Niveau bringen).

Ködops- B2

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