KF C3.5: Basisinterventionslinie bei Traumatisierung ("BasInTr")

Im Zentrum der Beschreibung und Erstintervention stehen der persönlichkeitstypische Kontrollstil und das traumakompensatorische Verhalten (TKS) des Traumapatienten.


Der Therapeut beschreibt die folgenden Aspekte und vermerkt darunter die entsprechende Intervention.

  • Kontrollstil
  • TKS - ätiologisch
  • TKS - präventiv
  • TKS - reparativ
  • Intervention: Allgemeine Formulierung
  • Verbale Intervention (Ansatzpunkt: TKS und persönlichkeitstypischer Kontrollstil)

Die verbale Intervention ist bei Traumapatienten in der MPTT immer als dreigliedriger Ausdruck formuliert. Er ist nach folgendem Schema aufgebaut, das den Patienten auf elementare Zusammenhänge hinweist:

  • Es ist verständlich…:   Verbindung von Trauma und TKS
  • Aber manchmal….:      Dysfunktionale Aspekte aus Innenperspektive des Patienten
  • Was können wir tun…: Arbeitsbündnis zur Differenzierung/Erweiterung der Mittel

Beispiel für eine verbale Interventionslinie:
„Es ist verständlich, dass Sie nach dem Ereignis so wachsam und misstrauisch sind. Manchmal besteht aber die Gefahr, dass Sie Hinweise auf bestimmte Gefahren übersehen. Was können wir tun, damit Sie in Zukunft noch wachsamer und aufmerksamer sein können?"

 


KF Basisintervention
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Voraussetzung: KF C1
Das Format beschreibt die grundlegenden Maßnahmen, die zu Beginn der Therapie notwendig sind. Für jede Ätiologie gibt es eine eigene Registerkarte sowie eine zusätzliche für den übergreifenden Bereich der systemischen Intervention („BasIntSys“). Die ätiologiebezogenen Kategorien schließen sich nicht gegenseitig aus. Wenn z B. bei einem Traumapatienten körperliche Beschwerden auftreten und behandelt werden, kann der Therapeut dies unter der biologischen Basisintervention vermerken.

 

 

 

Ködops - C3.5

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